Wie viele von ihnen sind auf dem Schlachtfeld gefallen … Unzählige … Sie glichen einander wie Brüder. Es gab verschiedene Gründe, die sie in diesen Krieg führten.
Einige konnten nicht unterscheiden, wer Freund und wer Feind war, und wurden von der Seite des Bösen vereinnahmt und zum unbändigen Hass angestachelt. Sie gingen freiwillig, um Chaos und Tod auf der Welt zu säen – und verloren dabei ihr Leben. Doch alles war vergebens.
Und jene, die in den Krieg gezwungen wurden …
Es gab auch jene, die, angetrieben vom Glauben und dem Bedürfnis nach Wahrheit und Gerechtigkeit, das Schlachtfeld betraten. Der Krieg war nicht ihr Los, aber sie verließen freiwillig die Wärme und den Frieden ihres Heimes und zogen in den Krieg, denn sie wussten: Wenn nicht sie, wer sonst …? Wer würde die blutdurstigen Feinde stoppen und zerstören, die von Hass und vielleicht von Neid getrieben wurden? Neid darauf, dass sie selbst einst würdige Söhne ihrer Heimat waren, dann aber ihre Heimat, ihre Vorfahren und sich selbst verrieten. Und sie hassten alle, die sie allein durch ihre Gegenwart an ihre einstige Größe und an ihren Untergang erinnerten.
Traurig war dieses Bild …
Mitten auf dem Schlachtfeld stand einsam eine Frau in Rot. Mit dem Schwert in der einen Hand – „Wir sind quitt. Es ist Zeit für Vergebung.“ – und einem Olivenzweig in der anderen. Es war die Bewahrerin. Während sie um die Gefallenen trauerte und die Schrecken des Krieges betrachtete, erkannte sie, dass es besser ist, mit der Kraft des Geistes, der Liebe und der Weisheit zu siegen. Denn die Feinde greifen zuerst nach den Herzen der Menschen – nämlich dann, wenn sie die Verbindung zu sich selbst verlieren.